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Burkhart Rüchel

NAMIBIA
2012

arche-foto.com

3 Wochen im Oktober

Seite VII

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* * *

26.10.2012 Freitag
Nachdem ich die Nacht unweit der Farm "Imkerhof" ungestört verbrachte (es fuhren bloß 3 Autos vorbei) werde ich gegen 6.00 Uhr wach, mache von einer Vogelstimme eine Tonaufnahme. Gut anderthalb Stunden später geht es auf der schnurgeraden C30 weiter Richtung Otjiwarongo.

Die Farmwirtschaft wie ich sie hier erlebe erinnert mich ein wenig an die Gutswirtschaft in Deutschland vor etwa hundert Jahren wie ich sie aus den Erzählungen meiner Großmutter kenne.

Osire ist ein ansehnlicher Ort mit vielen schmucken Häusern, vielen Hütten - und vielen Menschen. Ein Schild an der Straße mit einem Zwittersymbol ruft auf zu: "Stop the violence!". Außerdem gibt es Parolen zur Frauenförderung, auch hierher dringt also der Wahn der westlichen Welt nur die Frauen müssten gefördert werden, der Gender-Krampf wird hier hineingetragen - auch das gehört zum Kulturkampf und ist ein Aufzwingen fremder Lebensansichten - mithin eine Spielart vom Meinungs-Kolonialismus bzw. Kolonisation. Aber sage das mal den selbsternannten Weltverbesserern...

Meine Tage hier sind leider längst gezählt, würde so gerne noch so viel sehen, so viel kennen lernen, erleben, vor allem verweilen bei Land und Leuten. Doch die Zeit ist viel zu knapp.

Komme an der Farm Osire vorbei, über das Flußbett des Omatako, die Durchfahrt ist betoniert, sogar mit Randsteinen, später stehen an einer Kreuzung zwei Männer mit viel Gepäck. Einen würde ich ja mitnehmen, aber gleich zwei?
Es geht rechts am Kleinen Waterberg vorbei und ich bin gespannt wie der Große aussieht, biege später auf die C22 Richtung Otjowarongo wo ich auch wieder tanken will (man nutzt ja jede Gelegenheit den Tank zu füllen). Am Weavers Rock vorbei, auf der B1 bin ich wohl eine Art Verkehrshindernis weil ich bloß etwas über 100 fahre.

Otjiwarongo hat einen großen Reitplatz und schmucke Einfamilienhäuser, der hübsche Ort gefällt mir. Am Wasserturm vorbei, ein Hinweis-Schild empfiehlt sich anzuschnallen und beim Autofahren keine Handys zu benutzen, ein Tankwagen wässert kleine Palmen im Mittelstreifen.
An der Otjiwarongo-Krokodile-Ranch fahre ich vorbei. Den Leuten gehts hier offensichtlich gut. Einige Herero-Frauen in ihren auffälligen Trachten, der Ort ist sehr weitläufig, es gibt kleine ambulante Frisier- u. Rasierstübchen am Straßenrand. Will aber keine Rasur riskieren, habe zwar selbst Einweg-Rasierer mit und es ziemlich nötig aber ich halte es wohl noch die 3 Tage aus.
Ein Sendemast steht mitten im Ort. Bei einem Kindergarten bzw. Vorschule halte ich und will paar Fotos machen, als ich näherkomme fangen die Kinder an ein Lied zu singen, beenden es aber abrupt weil ich mich umdrehe und zum Auto zurück laufe. Als ich mit dem Tonaufnahmegerät wiederkomme singen sie von neuem los: Tonaufnahme. Es ist ein französischer Kindergarten, mit den beiden afrikanischen Erzieherinnen Sophie und Gisela unterhalte ich mich, es gibt auch eine französische Schülerin die hier ein Praktisches Jahr macht. Viele der Kinder haben europäische, teils deutsche Namen: Jürgen, Gertrud, Wilhelm, Sonja, Angela, Sebastian, Natascha, Erna, Sophia, Julia usw. Tonaufnahme.
Der Kindergarten liegt in einer Siedlung in der vor allem Wellblech-Hütten stehen, die Bewohner sind sehr erfinderisch und verwendeten das Blech von Waschmaschinen, Treibstoff-Fässern, Tanks usw. Frauen tragen ihre Lasten auf dem Kopf. Es gibt am Straßenrand kleine Stände und Buden mit Obst und Gemüse, Garküchen, Schuhe werden verkauft, allerdings auch dieser übliche billige China-Müll mit Feuerzeugen, Mützen, Socken usw. Aus Versehen nehme ich jemandem die Vorfahrt - was der gelassen nimmt.

Weiter Richtung Otavi (rechts geht es zu einer Military Base, dann links der Flughafen). Rechts der Straße die Bahnlinie, statt der D2433 die ich nehmen will ist eine D2437 angezeigt, überquere die Bahnstrecke, auf der Farm Hönigberg frage ich einen afrikanischen Angestellten wo die richtige Straße sei, zeige ihm die Karte - er starrt lange doch verständnislos hinein, kann mir nicht helfen, ich fahre also weiter, lande in einem Steinbruch und es geht nicht weiter. Also wieder zurück zur Hauptstraße. Ein Stück weiter ist dann doch der richtige Abzweig und ich fahre auf der D2433 usw. um den Waterberg herum. Es ist heute wieder ziemlich heiß, zum Glück kühlt der Fahrtwind, der Himmel ist wieder voller Haufenwolken. Die D2433 ist eine sehr breite, gerade Piste und ich könnte ruhig 100 km/h fahren, fahre aber nur 90 (80 ist erlaubt). Links kommt die Einfahrt zur Farm Geluckwater, weit vor mir scheint es aus grauen Wolken partiell zu regnen, es kühlt sich auch bald merklich ab, später ist vor mir die Wolkendecke richtig geschlossen.

Später sehe ich das sehr hübsche Anwesen von Frans Indongo, ein namibischer Geschäftsmann und Politiker der sogar einen Eintrag in der englischen wikipedia hat, auch in einem namibischen Politiker-Verzeichnis ist er zu finden. Die Gebäude sind eine Ansammlung von nordisch-friesisch anmutenden, reetgedeckten (bis zur Erde herabreichend), schmucken Hütten die man eher an der norddeutschen Waterkant vermuten würde als hier.

Herrlich kühle Luft, es riecht total würzig plötzlich - hier muß es kürzlich geregnet haben, die nun tiefockerfarbene Piste staubt überhaupt nicht mehr. Eine Rotte Wildschweine quert die Straße, einige kleine Regentröpchen fallen auf die Frontscheibe, ein Esel wälzt sich im Straßenstaub, mehrere Pferde grasen daneben. In der Ferne blitzt und donnert es.
Biege auf die D2804 ab um das Waterberg Plateau zu umfahren, die Wolken haben sich darum zusammengegraut und -gebraut, es riecht wieder phantastisch und stürmt ein wenig.

Fahre irgendwann doch einmal von der Straße ab - rechts gibt es drei gates, das linke führt zu einer Farm - hier weiß aber niemand was zur Geschichte der Gegend. Das mittlere gate führt zu einer sehr armseligen afrikanischen Wirtschaft, der mir entgegenkommt spricht nur Afrikaans und leider ist keine Verständigung möglich, so fahre ich wieder zurück und nehme noch einmal den rechten Weg, von einem geschlossenem Tor zum nächsten (jedesmal anhalten, öffnen, durchfahren und wieder zumachen). Es hat hier gebrannt kürzlich und neue Vegetation ist noch nicht nachgewachsen, es geht viele Kilometer durchs Buschland und ich kann nur jedem abraten hier von der Hauptstraße abzuweichen - hier ist nichts, alles nur reine Zeit- u. Treibstoff-Verschwendung. Es gibt zwar auch ein Farmhaus wo mehrere riesige Hunde anschlagen, ein Schild verweist Gäste darauf links weiter zu fahren, verfahre ich weiß nicht wie viele Kilometer bis ich wieder zu einem gate und zur Hauptstraße komme - hier ist natürlich mit zwei fetten Schlössern zugesperrt und ich muß alles wieder zurück! Da draußen "Oase" ranzuschreiben und "für Gäste" ist die volle Verarschung!
Unterwegs fällt auch noch der linke Zusatzscheinwerfer ab, zum Glück bleibt er auf dem Kuhfänger liegen. Daß die mickrige Schweißnaht überhaupt so lange gehalten hat ist schon ein kleines Wunder.

Als Ortunkundiger ist hier schlecht irgendwas zu finden da alles eingezäuntes Buschland ist, nun auf der D2902 habe ich den Waterberg schon mehr als halb umrundet. Bin von Otjiwarongo mittlerweile etwa 130 Kilometer gefahren ohne hier mehr entdeckt oder gesehen zu haben als eingezäunte Piste.

Später bin ich fast 3/4 um den Waterberg herum gefahren und jetzt bereits südlich davon, auch hier an der D2512 ist nahezu alles komplett übermannshoch eingezäunt. Hier hat es ebenfalls ziemlich geregnet, die Piste ist feucht mit Reifenspuren darauf. Doch wo ist die "Schlacht am Waterberg" gewesen? Nirgendwo ein Hinweisschild, auf der Karte ist auch nichts verzeichnet.

Dreiviertel Sechs fahre ich in eine große Sandkuhle hinein, direkt neben der Straße. Hier soll heute nacht mein Schlafplatz sein, ich hoffe daß hier Samstags nicht gearbeitet wird. Im Tagebau ist ein kleiner See, dabei stehen ein Radlader und eine Caterpillar-Raupe. Heute wird wieder einmal gekocht - ein großer Reistopf.

27.10.2012 Samstag
Bin wieder lange vor dem Hellwerden wach, schreibe an meinen Briefen weiter. Während des Frühstücks kommt ein LKW mit zwei Arbeitern, die fahren auch gleich zu mir heran und machen grimme Gesichter. Kann nicht mal zu Ende essen obwohl ich hier wohl wirklich niemandem im Wege bin und bekomme die "red card". Fahre also zur Straße hoch und esse neben der Zufahrt zu Ende, unten wird nun wirklich der Radlader angeschmissen und der LKW mit Sand befüllt.

Kurz nach dem Losfahren künden Schilder von "Waterberg plateau lodges", "Waterberg wilderness lodges" und "Waterberg camping"! Da hätte ich ja wunderbar campieren können. Fahre auf das Gelände, vielleicht gibt es hier Informationen zum Geschehen vor gut hundert Jahren. Vier Kilometer sind es bis zum Rezeptionsgebäude, fahre an einem Schild "Aussicht Gefechtsfeld" vorbei, an der Rezeption kann mir die Angestellte keine Infos zum historischen Geschehen geben. Die guckt bloß bissel komisch wie ich da barfuss reinspaziere. Es gibt nur die üblichen Touristen-Hochglanz-Broschüren, da steht unter anderem drin daß viele Touristen verunsichert fragen würden wegen der Höhe des Trinkgeldes. Dazu lese ich: "Unsere Mitarbeiter bekommen angemessene Gehälter und sind auf Trinkgeld nicht angewiesen"!
Nun steige ich der Aussicht wegen den extrem steilen Fahrweg die Berge hinan (wieder barfuß), der erste Gipfel ist natürlich gesperrt. Schild: "no entry strictly privat!". Beim Abstieg zähle ich meinen Münzenvorrat (hatte ich mir extra besorgt da es hieß man müsse beim Fotografieren von Afrikanern immer was zahlen), es ist ein ansehnliches Gewicht. Hatte jedoch kaum was von den Dollars gebraucht.

Das Waterberg-Plateau würde ich gerne mal aus der Vogelperspektive sehen - hier lohnt sich sicherlich ein Überflug der Größe u. Erhabenheit wegen, die Ausdehnung beträgt laut Karte fast 100 Kilometer (einmal umfahren: knapp 320 km).

9.17 Uhr lasse ich den Wagen beim Camping-Platz, klettere den Trampelpfad über "Stock und Stein" zum viewpoint hoch, rechts und links undurchdringliches Dornengestrüpp. Oben belohnt ein weiter Blick über eines der Gefechtsfelder der sog. Schlacht am Waterberg vom 11. August 1904. Unter einem kleinen Stein liegt - wegen des Windes - ein Din-A4-Zettel mit einem handgemalten Schlachtplan. So hat man einen guten Überblick über das Gelände und kann sich ungefähr vorstellen was damals hier geschehen ist: Die Herero hatten ihr Lager am Wasserloch aufgeschlagen, aus Nordost kam vormittags die Ostabteilung der Schutztruppe unter Major Ludwig von Estorff. Am Rivier bzw. Wasserloch kam es zum Gefecht, die Herero zogen nach Mittag Richtung Süden ab.
Später stelle ich den Wagen am Gefechtsfeld ab, stecke den Pieper zusammen und streife durchs Gelände das teils beweidet wird, es gibt eine Viehtränke, der Boden ist hochverdichtet und steinhart. Keine Spuren oder Anzeichen eines Lagers vor gut 100 Jahren sind zu entdecken. Es gibt eine Art kleinen "Damm" unterhalb des Aussichtspunktes, ich schrecke einen Hasen auf, überall Gestrüpp und meine zerkratzten Waden legen Zeugnis ab von den vielen Dornen. Zwei schwarze Arbeiter mähen trockenes Gras per Sense, gehe zu ihnen da sie komisch gucken wie ich detektiere, erkläre ihnen mein Tun und demonstriere es indem ich das Gerät an des einen Schuh halte, promt piept es los! In der Nähe des Riviers finde ich auch das genannte Wasserloch, eine Senke die jetzt natürlich völlig trocken ist.

© Burkhart Rüchel11.45 Uhr finde ich dicht beim Weg, unterhalb des Aussichtspunktes am Fuß des Berges, eine Patronenhülse (sogar ohne Detektor). Das ist hier laut Kartenskizze der Rückzugsweg der Herero gewesen. Die verwendeten ja auch Gewehre und Munition aus von Deutschen erbeuteten Beständen - wer weiß von wem sie abgeschossen wurde - ob sie traf? Nur verletzte - oder tötete? Welches Schicksal erfüllte sich hier? Das teilt sie nicht mit.

Laufe die Gegend kreuz und quer ab, will ja das Schlachtfeld nicht leersammeln sondern überhaupt Belege historischen Geschehens finden (andere sollen ja schließlich auch noch was finden können). Detektiere meist bloß verrostetes Dosenblech und Stücke von Farmdraht. Der Boden ist knochenhart und wenn der Detektor etwas anzeigt komme ich nicht in die Tiefe - die im Auto liegende Schippe taugt maximal für losen Sand, erinnert eher an ein dünnes Kuchenblech mit angeschweißtem Stiel! Ein odentlicher Spaten würde hier weiter helfen, besser eine kleine Spitzhacke.

Die Strümpfe und Schnürsenkel sind von all den Dornen und Gestrüpp fast zerrissen, die Waden zerkratzt und bluten an mehreren Stellen. Der Hut wird dauernd vom Kopf gerissen, der Detektor bleibt oft hängen - alles sehr mühevoll, dazu diese Hitze. Doch wie es so schön heißt: Ohne Fleiß kein Preis! Die handgemalte Kartenskizze ist sicherlich die Kopie aus einem zeitgenössischen Gefechtsbericht.

12.21 Uhr finde ich eine zweite Patronenhülse, gar nicht weit von der ersten. Die liegt in 2-3 cm Tiefe ebenfalls unterhalb des Aussichtspunktes.

Die beiden Patronen kamen aus der Königlichen Gewehrfabrik Spandau. Laut Bodenstempel wurde die links abgebildete im Dezember 1910 hergestellt, die rechte im November 1900. Anhand der Bodenstempel ist ersichtlich daß zumindest die linke Patrone definitiv nicht bei der Schlacht 1904 zum Einsatz kam! Bei der rechten ist es immerhin möglich, es kann jedoch auch sein daß beide Patronen erst lange nach der Schlacht abgefeuert wurden, beispielsweise bei einer Jagd.

Kurz nach 13.00 - hatte noch versucht das auf dem Zettel verzeichnete "Massengrab" zu finden, bin nun völlig zerkratzt, durstig und hungrig - verlasse ich diesen Schauplatz, mache mich wieder auf die Pad. Hier noch die Koordinaten des Gefechtsfeldes:
20 28 36 S, 17 18 29 O.

August 1904 - Schlacht am Waterberg: zur Karte

Natürlich habe ich bei der deutschen Ausgabe der online-Enzyklopädie "Wikipedia" nachgeschaut was die zu den damaligen Ereignissen hier schreiben. Was da teilweise steht wundert mich nicht - das entspricht dem üblichen "mainstream" (der ist schon pathologisch - ich nenne das "Nonsens-Konsens"), jedoch werden die Ereignisse in Namibia ganz anders berichtet. Demnach sind die Herero planmäßig in die Omaheke gezogen (und nicht von der Schutztruppe getrieben) um ins britische Betschuanaland zu gelangen (heute: Botswana), in der berechtigten Annahme daß die Schutztruppe ihnen nicht zu folgen vermag. Es soll sogar entsprechende Absprachen mit den dortigen britischen Behörden gegeben haben. Nur hatten sie nicht mit einem extrem trockenen Jahr gerechnet und die bekannten Wasserstellen erwiesen sich als nicht ausreichend für so viele Menschen mitsamt ihren Viehherden (andere Wasserstellen hatten die Herero auf ihrem Rückzug vergiftet).
Auch das Argument "die Schutztruppe hätte die Omaheke abgeriegelt" ist nicht nachvollbar - wie sollten die paar Mann dieses riesige Gebiet abriegeln können?

Es wird immer wieder behauptet die Omaheke wäre eine wasserlose Wüste. Herero haben schon vor den Ereignissen von 1904 dort gelebt, das tun sie auch heute noch! Selbst 1904 berichtet Maximilian Bayer, Hauptmann im Hauptquartier Generalleutnants von Trothas, der bei der Verfolgung der Herero mit dem Stab bis ca. 60 km östlich von Otjinene gelangte, in seinem Werk "Der Krieg in Südwest-Afrika" (Vortrag, gehalten in 35 deutschen Städten, Verlag Friedrich Engelmann, Leipzig 1906, S. 48):

Wir ritten hinauf, und vor uns lag das "Sandfeld", aber nicht wie wir vermuteten, als eine vegetationslose Einöde, seinem Namen entsprechend - nein, üppigster Graswuchs, soweit das Auge blicken konnte...

Weiterhin wird heutzutage von linksorientierten Zeitgenossen behauptet die Schutztruppe hätte damals die Herero vernichten wollen, versteigen sich sogar soweit einen Genozid zu unterstellen. Das geschieht nicht nur in völliger Unkenntnis der Tatsachen, sondern erfolgt aus rein politischem Kalkül! Zum Begriff: "Vernichtung des Feindes" schreibt schon Bayer über diesen rein militärischen Terminus im o.g. Werk (S. 23):

Dies Wort "Vernichten" ist indessen im militärischen Sinne zu verstehen. Der Soldat meint damit nicht etwa, daß alles niedergemacht werden soll, sondern nur, daß die Widerstandskraft des Feindes gebrochen werden muß, daß er sich nicht mehr zu neuem Kampfe aufraffen kann.

Noch mehr aus dem Werke Bayers gibt Aufschluß über das damalige Geschehen. Wer sich lieber selbst ein Bild machen will lese besser die maßgeblich beteiligten Zeitgenossen (und nicht etwa bloß Farmersfrau Else Sonnenberg) - als etwa nur Vorlesungen gewisser roter Bremer oder Hamburger Professoren oder Machwerke gewissenloser Historiker unkritisch zu übernehmen - oder gar die billige, antideutsche Hetze des Film-Propagandisten Guido Knopp im Stile der Gegner Deutschlands im Ersten Weltkrieg...

Man braucht sich in der deutschen Wikipedia nur einmal die Diskussionsseiten zum Thema "Schlacht am Waterberg" und andere anzusehen (vor allem die archivierten Beiträge) - da sieht man welche poststalinistischen Dogmatiker dort die Deutungshoheit beanspruchen, es soll sogar zu Morddrohungen von solchen Extremisten gekommen sein. Die berufen sich auf den DDR-Historiker Horst Drechsler. Der prägte den Bergriff Völkermord für die damaligen Ereignisse, seine Schriften basieren unter anderem auf einem sogenannten Blaubuch, vom damaligen britischen Gegner im Ersten Weltkrieg angefertigtes Propagandawerk (das später als solches zugegeben und zurückgenommen wurde nachdem das Machwerk seine Schuldigkeit getan - Deutschland seine Schutzgebiete abzunehmen). Das hat dann die bundesdeutsche Linke begierig aufgegriffen.

Drechsler hat im Auftrag der damaligen SED-Partei-Nomenklatura Geschichtsfälschung betrieben und damit die ideologische Legitimation für die Unterstützung der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen durch den Ostblock geliefert. Und wie es heute üblich schreibt eine opportune Journaille von der andern ab. Das gilt auch für diverse Historiker.

Das Buch Horst Drechslers: Aufstände in Südwestafrika, (erschienen 1966, sowie 1984 im berüchtigten Dietz-Verlag) bekommt man gebraucht über verschiedene Portale wie etwa ebay. Widerlegt wird sein Machwerk u.a. von:

- Claus Nordbruch: Völkermord an den Herero in Deutsch-Südwestafrika?, Grabert-Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-87847-210-2
- H. R. Schneider-Waterberg: Der Wahrheit eine Gasse, Wissenschaftliche Gesellschaft Swakopmund 2005, ISBN 978-99945-73-00-4

Weiterhin empfehle ich folgende Lektüre:

- Die Kämpfe der deutschen Truppen in Südwestafrika, (6 Bände), herausgegeben von der Kriegsgeschichtlichen Abteilung I des Großen Generalstabes, Verlag Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1906/1907
- Dr. Heinrich Schnee: Die koloniale Schuldlüge, Süddeutsche Monatshefte, München 1927
- Friedrich Zöllner: Als Arzt in Deutsch-Südwest, Karl Josef Sander Verlag, Magdeburg 1939
- Dr. Heinrich Vedder: Das alte Südwestafrika. Südwestafrikas Geschichte bis zum Tode Mahareros 1890, Martin Warneck Verlag, Berlin 1934

Folgendes Werk Walter Nuhns hat als Grundlage o.g. Generalstabswerk, verwendet sogar dessen Karten und Abbildungen. Allerdings erweist sich Nuhn klar als ideologisch motivierter Anhänger Horst Drechslers sowie des britischen "Blaubuch"s.

- Walter Nuhn: Sturm über Südwest. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 1997

* * *

Weiter geht es auf der D2512. Nun sehe ich auch die lodges - sie sind direkt an der Felswand, auf eine Stufe des Waterbergs gebaut und man hat von dort aus sicher eine ausgezeichnete Sicht.

Von den Termiten ist noch zu erwähnen: die legen gelegentlich ihre Bauten direkt in der Straße an! Da wundert man sich daß da plötzlich ein viertel oder halber Meter Erdhaufen ist - man sollte sich hüten gegen diese extrem festen, vermeindlichen Sandhaufen zu fahren! Offensichtlich errichten diese Tiere ihre Bauten ziemlich fix.
An einem verschlossenen gate will ich aussteigen da kommt aus einer nahen Hütte jemand gelaufen sie zu öffnen. Ich schenke dem Mann eine Zigarette, frage hier auch nach dem "Massengrab", er meint ich solle beim nächsten, südöstlicheren Camp fragen (bei google-maps sehe ich später auch etwas eingezeichnet).
13.47 Uhr komme ich auf die C22, es sind noch 33 km wunderbare Asphaltstraße bis Okakarara.

Okakarara ist ein kleines Städtchen, hat natürlich einen kleinen Verwaltungssitz, eine Schule, eine kleine Einkaufszeile. In einem Getränke-shop hole ich drei 3/4 Liter-Flaschen herrlich gekühltes Bier (zusammen 35 Namib Dollar, das sind knapp 3,50 Eus), bei der Affenhitze ein richtiges Labsal, in Zeitungspapier eingerollt damit es länger kühl bleibt. Eine Poststelle soll es geben doch die hat geschlossen, einen Briefkasten finde ich nicht. Dafür gibt es einen Internet-Laden mit Faxservice. Am Ortsrand ist eine große Mülldeponie, ein Meer von Plastik und Glasflaschen, eine Kuh steht mittendrin, ebenso zwei Schafe die an dem Müll herum fressen! Wenig appetitlich.
Sehr schöne Haufenwolken bedecken wieder den Himmel. Muß bremsen da eine Herde Schafe die Straße quert. Dann kommt mir mal wieder ein Fahrzeug entgegen - auf meiner Seite! Ich blinke links um zu zeigen daß ich mich links halten werde, er fährt dann auch auf seine Seite zurück. Nun sehe ich warum er auf meiner Fahrspur fuhr - auf der Straße ist eine riesige Pfütze!
Über die Straße läuft einmal wieder eine Schafherde, ich steige aus, laufe 30-50 Meter ohne Hut und bekomme fast einen Hitzeschlag! Wenn der Fahrtwind nicht wäre könnte man es kaum aushalten. Etwas später mache ich fast eine Vollbremsung weil ein Schaf mit Lamm plötzlich auf die Piste rennt. Später liegt eine Kuh an der Straße, atmet noch stoßweise, krampft, grünlicher Schleim kommt aus den Nase. Äußerlich sind keine Verletzungen erkennbar.
In dieser Gegend wird mit Holz gehandelt - neben der Straße sind lange Stapel Holz aufgereiht, teilweise auch schon zerkleinert in Säcken.

   

Otjondjatu ist recht trostlos, nicht viel los hier, fahre deshalb weiter, will dann Richtung Süden via Steinhausen nach Windhoek zurück.
Etwas weiter ein Weiler mit vielen kleinen Hütten, einfachstes, ursprünglichstes Leben, ein ausgedienter VW Bulli dient als Haus, ein Eselskarren daneben, Wellblechbuden, hier spielt das wahre Leben und die Menschen leben, lieben und leiden hier fern den Zwängen einer technisierten Zivilisation mit allen ihren Abhängigkeiten.

Dann ein namensloser, großflächiger Ort mit vielen Hütten, meist aus Wellblech, Lehm oder aus Plastik-Planen, eine Polizeistation, paar Läden, wenige Autos, einige aufgebockte Autowracks. So wenig bedarf es um zu Leben. Ein Dorf "irgendwo im Nirgendwo". Vielleicht drei Kilometer dahinter dann doch noch ein verlorenes Ortsschild: Okaitanda. Wenige Hütten stehen weit auseinander. Nach Okamaruru und Okamapingo geht es nach rechts ab.

Der Kilometerzähler zeigt 152.016 km, habe etwa 1900 km abgespult in dieser einen Woche! Schnöde Treibstoff verschwendet, am Ende werden es dann vielleicht 2200 km sein. Viel zu viel vorgenommen und somit einigen Zeitdruck auf meiner Reise gehabt. Das nächste Mal werde ich wieder gemütlicher, gelassener reisen. Mehr mit den Leuten in Kontakt kommen, mehr erfahren, etwas nehmen und etwas geben - und nicht an allem vorbei brausen.
Hier ist nur Flachland, schnurgerade die grellweiße Piste von Horizont zu Horizont, rundherum volle Vegetation, Buschland. Rechts in großen Abständen Masten für wahrscheinlich Strom, ein einziges Kabel daran. Weil ein Esel ganz gemächlich die Straße quert muß ich auf Schrittgeschwindigkeit gehen.
Der kleiner Ort Ehungiro. Dann sind Otjiteke und Otjikova an der Straße nur angezeigt - allerdings kein Dorf oder auch nur Hütten zu sehen. Schild und Wasserlauf Okai mit sogar Wasserstellen und großen Pfützen, fast überschwemmt, es riecht auch richtig nach Wasser und Tümpel. An einer T-Kreuzung geht es rechts nach Omitara, links nach Otjinene wo ich hin will.

Otjinene ist sehr weitläufig, sehr bunt, richtig klischeehaft afrikanisch, farbenfreudig und rustikal. Eine Tankstelle fahre ich an, frage nach einem Post-Office. Der hat wie üblich zu und ich suche eine Möglichkeit meine Briefe loszuwerden. Kein Briefkasten da, doch Postfächer. Überhaupt - in das was man am ehesten als Briefkasten bezeichnen würde etwas einzuwerfen scheint sehr unsicher und ich weiß nicht ob die Briefe die ich in Karibib in den Kasten dort warf je ankommen werden (wie ich später erfahre sind alle meine Briefe angekommen - nach mehr als einem Monat). Werde hier als Fremder natürlich ausgiebig beäugt. Buntes Leben hier, kleine Hütten, sogar öffentliche Telefone, kleine Kinder barfuß, viele aufgeputzte Herero-Frauen. Auf der Hauptstraße sammeln mehrere Leute eifrig Müll (eine Frau kommt heran und will erst 50, dann 20 Namib-Dollar), doch in den Nebenstraßen ist es sehr verschmutzt, geradezu vermüllt. Die Leute schauen komisch wenn sie mich in mein Aufnahmegerät sprechen sehen. Eine kleine Baustelle, ein KFZ-Schraubeplatz, der Wasserturm, vieles ist eingezäunt, die lokale Bank stark bewehrt, einige öffentliche Gebäude gibt es. Etwas wie ein größeres Gemeindezentrum wird gebaut. Eine kleine Bar auf der Hauptstraße mit Musik und Leuten: "Bar sunrise in". Ein grün angestrichener Klinikkomplex mit mehreren Gebäuden. Langsam fahre ich durch die Nebengassen, fotografiere im Gegenlicht die Strommasten, Wäsche hängt auf der Leine, es gibt auch kleine, schmucke Steinhäuschen. Das Leben spielt sich auf dem Hof oder auf der Straße ab, Leute sitzen vor ihren Häusern.

               

Bin in Otjinene zuletzt noch sehr penetrant angebettelt worden. Ein großer Afrikaner kam ans Auto, sprach allerdings nur Afrikaans. Dann winkte er eine mollige Frau heran die meine Hand lange festhielt, mich auf Englisch lange bequatschte "für die Gemeinde" Geld zu geben. Doch warum? Dafür daß ich mir den Ort angesehen habe? Ich denke geben und nehmen ist das Beste, alles andere nur eine Einbahnstraße. Unangenehm berührt mache ich mich los und fahre weiter.

Viertel Sieben - wie schnell doch der Tag vergeht. Die C29 Richtung Süden. Später wird die Sandpiste zu einer glatten Asphaltstraße, wenn auch nur ein paar Kilometer. Muß mir langsam Gedanken machen wo ich heute nächtige, bin schon recht müde. Laut einem Blick auf die Karte liege ich ganz gut in der Zeit und komme morgen rechtzeitig auf der Etango-Ranch an wenn nichts unvorhergesehenes eintritt. Biege bald wieder von der C29 die weiter nach Gobabis geht rechts auf die Gravel-Road ab. Kochen brauche ich heute nicht, habe ja immer noch von meinem Reistopf, suche nun einen Feldweg damit ich etwas von der Straße weg komme. Fahre gegen die blendende Abendsonne, rechts ist noch eine Farmwirtschaft mit Sendemast, erkenne jedoch im Vorbeifahren den Namen nicht. Neben der Straße sehe ich wieder zwei wehrhafte Wildschweine.
Ich suche mal wieder einen Wirtschaftsweg der nicht abgeschlossen ist, die Zäune reichen wie üblich 10-15 Meter an die Straße heran. Ein Donkey kommt mir entgegen mit 2 oder 3 Pferden bespannt, im Gegenlicht schwer zu erkennen, ich winke - und sie winken zurück.

28.10.2012 Sonntag
Habe dann in der Dämmerung noch ein offenes Gate gefunden und konnte etwa 100 Meter abseits der Straße an einem abgeernteten Maisfeld, von einigen Büschen und Bäumen gedeckt, ungestört campieren.
Morgens während meines Frühstücks kommen zwei Afrikaner, schwer mit Taschen bepackt, den Weg entlang und sehen mich sehr komisch an, erwidern meinen Gruß nur knapp, gehen weiter zur Straße. Später überspiele ich meine Fotos auf den Rechner, dann verlasse ich das Gelände, schreibe vor dem Tor an meinen Briefen weiter.

Nach einer Weile hält ein Wagen mit dem Besitzer der Farm, Wilfried Metzger, ich stelle mich vor und erzähle kurz über meine Reise. Spontan werde ich zu einem Kaffee eingeladen und ich fahre Wilfried hinterher, es geht wieder auf das Gelände der Farm Audax, an meinem Schlafplatz von gestern vorbei. Nach einigen Kilometern ist das Farmhaus erreicht und ich lerne seine Frau Anke kennen. In der Küche sitzen wir nun lange zusammen und erzählen. Wilfrieds Ahnen sind um 1897 ins Land gekommen und somit ist seine Familie seit fünf Generation im Lande.
Bald stellt sich heraus daß der KFZ-Meister Fritz Metzger den ich in Hochfeld kennenlernte ein Cousin von Wilfried ist! So klein ist Namibia.

Metzgers befürchten ich sei so ein Journalist der über Land und Leute hier dann in Deutschland negative Berichte veröffentlicht, in dieser Hinsicht haben sie gerade schlechte Erfahrungen gemacht und erzählen von der norwegischen Autorin Elin Hansson die sich in Namibia wegen ihrer voreingenommenen, negativen Darstellungen sehr unbeliebt machte. Sie war zwei Wochen dagewesen, hätte sich nie Notizen gemacht und keinerlei Interesse an der Farmwirtschaft gezeigt, sei kaum aus dem Auto ausgestiegen, berichtete dagegen nur von angeblichen Nazis und Rassisten. Hier ihr Artikel im norwegischen Magazin Dagbladet (leicht übersetzbar via google-translater, siehe link ganz oben).
Was die dem Berufsstand der Journalisten für Schaden zugefügt hat! Nichts als verbrannte Erde hinterlassen...

Wilfried und Anke Metzger farmen hier seit 1972 und bauten alles von Grund auf, haben als junge Leute ganz klein angefangen als sie die in der Zeitung ausgetenderte (ausgeschriebene) Farm erwarben. Die wirtschaftliche Lage ist hier recht stabil, trotz aktueller und oft nicht nachvollziehbarer Erhöhung der Bodensteuer. Der eine Landwirt bekommt 1.000 Prozent Erhöhung - ein anderer 50 Prozent! Insgesamt ist das Farmen schwieriger geworden. Städtische Betriebe können ihre Bodensteuer von der Steuer absetzen - das können die Landwirte nicht. Bei manchen Landwirten ist die Bodensteuer höher als der Nettogewinn. Viele Farmen seien aber auch unwirtschaftlich, machen vielleicht bischen Tourismus, oder bischen Viehzucht, oder bischen Jagd. Solche Betriebe stehen natürlich auf unsicheren Füßen. Dabei braucht man mehrere Standbeine und muß eigentlich tüchtig anpacken wenn man erfolgreich sein oder bestehen will.

Angesprochen wird auch die deutsche Entwicklungshilfe (der größte Teil deutscher Entwicklungshilfe geht nach Namibia) und daß es hier große Ungerechtigkeiten bei der Verteilung zwischen den verschiedenen Volksgruppen gibt. Das hat früher natürlich vor allem die Korruption gefördert, heute wird eher projektgebunden unterstützt. Ein anderes Problem sind natürlich - wie im Rest der Welt - die großen sozialen Unterschiede in der Bevölkerung.

 

Nach einigen Stunden muß ich allerdings auch wieder weiter fahren und es heißt nun Abschied nehmen - bis zum nächsten Mal! Metzgers wollen meine Briefe bei ihrer nächsten Fahrt in die Stadt einwerfen. So bin ich bald wieder unterwegs.

Omitara. Hier und in Otjivero gab es in den Jahren 2008 und 2009 ein Pilotprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia (Basic Income Grant), geleitet von Arbeiter- und kirchlichen Organisationen. Jede Person unter 60 Jahren erhielt 100 Namibia-Dollar monatlich. Eine Studie berichtete anschließend, dass durch Armut bedingte Kriminalität, Unterernährung von Kindern usw. seit Beginn des Projekts abnahmen. Nach der letzten Zahlung Ende 2009 wurde eine Überbrückungshilfe in Höhe von 80 Namibia-Dollar pro Monat eingeführt um die Bewohner nicht in die Armut zurückfallen zu lassen. Inzwischen ist man der Ansicht daß das Projekt nicht hinreichend dokumentiert und tatsächlich sogar gescheitert ist. (Quelle: Wikipedia)

Metzgers berichteten dazu daß die Bewohner nicht arbeiteten, immer mehr dazu kamen und das Geld meist vertrunken wurde.

             

Der Friedhof der Gefallenen des Herero-Krieges wurde vom Farmerverband Seeis 1969 wiederhergestellt.

           

29.10.2012 Montag

         

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und hier der nächste Namibia-Reisebericht 2014:
mit dem Fahrrad durch die Wüste...

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