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Burkhart Rüchel

Deutsche Schutztruppe
DSWA

arche-foto.com

Die deutsche Schutztruppe im früheren Deutsch Südwestafrika:

Themensammlung

siehe auch: Gefechtsfelder des Herero-Aufstandes

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Standorte:

Aus, Gefechtsfeld u. Kriegsgefangenenlager 1915-1919 ↓
Grootfontein, Feste ↓
Johann-Albrechtshöhe, früher Garnison der 4. Batterie / 2. Gebirgsbatterie ↓
Khomas-Hochland, Curt von Francois - Feste ↓
Khomas-Hochland, Wachtposten ↓
Kowas, Station ↓
Lievenberg, Granathülsen auf einer Farm ↓
Omaruru, früher Garnison der 2. Feldkompagnie ↓
Otjimbingwe, erster Regierungssitz, dann Militärstation, zuletzt Polizei-Station (Kommissariat) ↓
Swakopmund, Kaserne der 2. Eisenbahnbaukompagnie ↓
Windhoek, Feste ↓

Schutztruppe Gräber u. Kriegerdenkmale:

Johann-Albrechtshöhe
Lievenberg
Okahandja
Omaruru
Otjosondu
Seeis
Swakopmund
Usakos
Wilhelmstal
Windhoek

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Aus, Gefechtsfeld:

           

Aus, Kriegsgefangenenlager:
Hier waren die aktiven Soldaten und Polizisten der Deutschen Schutztruppe nach der Kapitulation 1915 bis 1919 interniert. Am Denkmal viele Fundstücke: Faßreifen, Teile alter Öfen und Herde, Stacheldraht usw.. Im Gelände noch die Reste der von den Internierten selbst errichteten Hütten. Lager Friedhof Objekte

             

Einige historische Aufnahmen vom Kriegsgefangenenlager Aus:
           

von Internierten im Lager Aus gefertigte Gegenstände (Exponate in Museen):
           

Friedhof des Lagers:

Die im 1. Weltkrieg als "Spanische Grippe" bekannt gewordene Pandemie forderte weltweit zwischen 25 und 50 Millionen Opfer, auch das Kriegsgefangenenlager Aus blieb nicht verschont und es starben viele - Bewacher wie Gefangene. So liegen auf dem Alten Friedhof Südafrikaner und deutsche "POWs" (prisoners of war) vereint.

 

Grootfontein, Feste:

Das Alte Fort beherbergt heute "eines der umfangreichsten und interessantesten Museen des Landes". Die Einrichtung ist absolut sehens- und vor allem empfehlenswert: unzählige Exponate zu den verschiedensten Themen der namibischen Geschichte.

   
         

Johann-Albrechtshöhe:

Der ursprüngliche Name war Otjimukoka (auch als Otjomukoka genannt). Heute nur noch Johann Albrechts oder gar nur Albrechts genannt erinnert kaum noch etwas an den Fürsten Johann Albrecht Herzog zu Mecklenburg der dem früheren Standort der 4. Batterie, ab 1911 der 2. Gebirgsbatterie, ab 1903 seinen Namen gab.

Ab 1909 existierte eine Postagentur. Heute betreibt hier Familie Meyer eine Jagdfarm.

       
     

Die sogenannte Marmor-Kaserne, Quartier für Unteroffiziere und Mannschaften.
                         

Früheres Wohnhaus für Offiziere:

Da dieses ursprünglich gut erhaltene Haus leer stand boten die Farmer ihren Angestellten an hier zu wohnen. In der Folge verwahrloste das Gebäude völlig, so wurden u.a. Teile der Inneneinrichtung verheizt da das offensichtlich bequemer war als erst irgendwo Holz zu besorgen...
                                                           

                               

Laut Aussage der Farmer hat hier früher das Haus des Zahlmeisters gestanden:
     

Weitere Fundamente auf dem Gelände der Farm:
                       

Wasserbassin mit Windmotor für Eisenbahn u. Kasernement (Johann-Albrechtshöhe war auch Bahnstation):
   
     

Laut Aussage der Farmer standen hier auch einige Wohneinrichtungen von Bahnangestellten.
     

Wasser Sammelbassin zur Versorgung des Kasernements:
       

Ställe:

Zum Bestand der bespannten Gebirgsbatterie gehörten natürlich neben einem entsprechenden Fuhrpark auch jede Menge Pferde, Mulis, Esel, Zugochsen sowie Schlachtvieh zur eigenen Versorgung.
       

Hier einige Pläne / Zeichnungen zu Kaserne, Nebengebäuden u. Anlagen:
           

Gräber:
         

Hier einige Sammlerstücke und Funde die die Farmer in all den Jahren zusammentrugen:
   
     

Hier einige eigene Funde von Anfang März 2018 innerhalb von 4 Tagen:
                                                       

                                                                 

Khomas-Hochland, Curt von Francois - Feste:

Dieser ehemalige Militärposten ist recht massiv ausgeführt und sehr geräumig. Dicke Trockensteinmauern, der Fußboden mit Steinplatten ausgelegt, Schießscharten. Die Gesamt-Maße der Festung sind etwa 6 x 12 Schritte, die Mauern ungefähr 60 cm stark, die südliche Mauer bis zu 80 cm.

Text auf dem Schild:
Nationales Denkmal. Als Hauptmann Curt von Francois der erste Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika sein Hauptquartier im Jahre 1890 von Tsaobis nach Windhoek verlegte liess er dieses kleine Fort zur Sicherung des langen Verbindungsweges errichten. Später wurde es als Außenposten benutzt. ... Pferde und Vieh unter sicherer Bewachung weiden konnten. Da man für diesen Wachdienst gern Leute verwendete die in Windhoek etwas zu tief ins Glas schauten erhielt das Fort auch den Namen "Trockenposten".

                           

Neben grünen, dicken Flaschenscherben finde ich auch eine Patronenhülse, markiert mit D 10/81 - hergestellt Oktober 1881. Das Gewehr Mauser Modell 71 verwendet diese Munition (Kal. 11 mm).

Khomas-Hochland, Wachtposten:

   

Kowas, Station:

Neben Buschleuten die hier lange lebten kamen in diese Gegend in jüngerer Zeit auch Herero und Nama. Die Herero nannten den Platz Okamatanga ("der Ort wo viele Tschammas wachsen"), die Nama jedoch Kowas ("Buschlaus-Platz"). Immer wieder kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihnen. Als vor über 1oo Jahren die heutige Farm angelegt wurde nannte man sie "Neuhof-Kowas". 1907 war der Ort Durchgangsstation für viele Soldaten der Schutztruppe und in der Folge wurde auch eine Einheit stationiert. Zwei Wege kreuzten sich auf Kowas, allein in einem Jahr zählte man 1.ooo durchziehende Ochsenwagen! Damals war hier die einzige Wasserstelle weit und breit.

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Die blanke Messing-Kartusche für die Feldkanone 96 Kaliber 7,7 cm hat nach dem Kämpfen am Waterberg 1904 der abgebildete Schutztruppler nach Kowas mitgebracht. Im Vergleich mit der von mir gefundenen Hülsenkartusche kann man gut sehen was 111 Jahre in der Vitrine bzw. im Boden bewirken. Beide Treibladungshülsen sind vom gleichen Hersteller (Patronenfabrik Karlsruhe, produziert 1897), dem gleichen Einsatzort bzw. den gleichen Ereignissen.

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An einem Tag finde ich 8 Karabiner-Patronenhülsen sowie abgebildeten Knopf (Durchmesser: 15 mm). Dieser zeigt das amerikanische Wappentier, den Weißkopf-Seeadler. Anhand des Fundzustandes bzw. im Vergleich mit den Patronenhülsen kann man vermuten daß zwischen ihnen ein Zusammenhang besteht. Nun fragt man sich allerdings: was macht der Knopf einer amerikanischen Uniform inmitten von Patronenhülsen der deutschen Schutztruppe???

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Falls jemanden eine genaue Aufstellung der hier gefundenen Patronenhülsen (2014 und 2015) interessiert - eine britische, eine amerikanische und eine moderne Spanische sind darunter: Fundstatistik

Auch jede Menge Dosenblech finde ich auf meinen Streifzügen - seinerzeit Konservendosen zur Versorgung der deutschen Schutztruppe.

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Lievenberg, auf einer Farm:

Laut Aussage des Besitzers stammen die beiden Kartuschen/Treibladungshülsen ursprünglich aus Windhoek.  

     
   

Omaruru:

Ehemaliger Standort der 2. Feldkompagnie der Schutztruppe.

     

Alte Feste - Station West:

               

So sieht der Gebäude-Komplex heute aus, er dient als Sitz des Magistrats. Der Teich ist verschwunden, an seiner Stelle nun ein überdachter Carport. Der Südteil des Gebäudes ist komplett abgerissen, hier schließt sich das Gelände des Omaruru Gefängnis an.

                                       

       

Kaserne:

Laut Aussagen von Bewohnern Omarurus wurden die Kasernen abgerissen. Auf dem Gelände hatte sich auch ein Turm befunden. Das Areal wurde komplett beräumt und völlig überbaut, heute ist hier eine Art Resozialisierungs-Einrichtung des Strafvollzuges untergebracht.

Allerdings ist unweit davon die alte Polizei-Station, das Gebäude ist in seinem Ursprungszustand einem der drei alten Kasernenhäuser architektonisch sehr ähnlich!

   

Funde:

Die hier abgebildeten Fundstücke stammen von den verschiedenen Militär- u. Polizei-Standorten. Funde von den Gefechtsfeldern des Herero-Aufstandes siehe hier: Gefechtsfelder des Herero-Aufstandes: Omaruru

                                         

2017/2018 fand ich auf einem Geländeabschnitt neben vielen anderen Relikten insgesamt 3 Herero-Gefangenenmarken. Ich gehe davon aus daß es nach dem Aufstand ein Internierungslager in Omaruru gab.

Das Bild links zeigt die Fundsituation 2017.

Diese Marken wurden 1906 in der Artilleriewerkstatt Windhuk aus leeren Kartuschhülsen ausgestanzt. Durchmesser 45 mm.

 

Friedhof, Gefallene der südafrikanischen Invasionstruppen im Ersten Weltkrieg:

       

Otjimbingwe:

Auf dem Gelände der späteren Feste befand sich ursprünglich nur das Augustineum. Einer der Schüler dieser von der Rheinischen Mission betriebenen Schule war Samuel Maharero. Mit dem Kauf des Geländes - das Augustineum wurde in ein Gebäude gegenüber der Kirche verlegt dessen Ruine noch steht - entstand hier der erste Regierungssitz Deutsch Südwestafrikas. Nach dem Umzug der Regierung nach Windhuk das 1890 Hauptstadt wurde blieb hier eine Abteilung der Schutztruppe stationiert, zuletzt war der Gebäudekomplex Polizeistation (Kommissariat). Diese wurde um 1923 abgebrochen, mit dem Material die Handwerklichkeitsschule errichtet (zwischen Kirche und Friedenheim Hostel). Auch die ist seit langem Ruine.

Einige historische Aufnahmen:

     

 

                                   
Während des Herero-Aufstandes wurde die Feste verlassen und die Garnison zog sich mit den weißen Bewohnern des Ortes in das Hälbichsche Gehöft am Pulverturm zurück. 1934 riß ein Hochwasser des abgehenden Swakop auch den Bereich hinter dem Pulverturm mit und vernichtete die dortigen Gebäude. Auf dem alten Foto kann man ein größeres Bauwerk erkennen, es war etwa so hoch wie der Pulverturm. Obenauf stehen Soldaten.
Das flache Gebäude rechts im Vordergrund (vor der Wagenbauerei mit Windkraftmotor) ist die alte Post - das erste Postamt in Deutsch Südwestafrika befand sich in Otjimbingwe.

   

  In all den Jahren fand ich den Pulverturm verschlossen (2012-2017). Anfang 2018 war dann plötzlich das Schloss entfernt und eine Begehung möglich. Nun ist es nur noch eine kurze Frage der Zeit bis auch dieses nationale Denkmal nach bekannter Manier zerstört ist.  

Hier eine Aufstellung der in den Jahren 2014-2018 an bzw. um die Gebäudereste der Station gemachten Funde. Unter anderem einige ganze sowie leider mehrere kaputte Flaschen der Münchener Pschorr-Bräu. Offensichtlich haben sich die Soldaten seinerzeit nicht groß mit dem Öffnen der Flaschen aufgehalten sondern denen einfach die Hälse abgeschlagen, mit dem Bajonett oder über eine Kante! Sogar einen Weinflaschenhals finde ich in dem noch der Korken steckt.

         

Hier noch einmal eine Aufnahme einer der schönen, alten Bierflaschen der Münchener Pschorr-Bräu, dazu zeitgenössische Werbung:

       

Paul Rohrbach berichtet in seinem Buch "Aus Südwest-Afrikas schweren Tagen" (Verlag Wilhelm Weicher, Berlin 1909, Seite 17) daß in Okahandja 1903 der Preis für eine Flasche Bier 2 Mark war.
Der Gefreite Emil Roschig schrieb kurz vor dem ersten Weltkrieg an seinen Bruder Hermann Roschig nach Krippen in Sachsen daß schon in Lüderitzbucht ein Glas Bier 1 Mark kostete, eine Flasche Bier 1,50 Mark - seinerzeit viel Geld. Um wieviel teurer wird eine Flasche Bier in Otjimbingwe gewesen sein? Alles mußte ja erst von München mit der Eisenbahn nach Hamburg, von dort wochenlang per Schiff bis nach Deutsch-Südwestafrika transportiert, unter großen Mühen in Swakopmund angelandet werden. Und dann noch von der Küste mühevoll ins Landesinnere - auf Ochsenwagen auf dem Bayweg durch die Namib!

                   

                                 

                 

Funde 2018:

                             

Swakopmund, Kaserne:

Die Kaserne der 2. Eisenbahnbaukompagnie, entworfen von Leutnant Heinsius und 1904 errichtet - heute ein Jugend-Hostel:

 

Windhoek, Feste:

                     

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Soldatengräber, Kriegerdenkmäler:

Johann-Albrechtshöhe:

Lievenberg:

Okahandja, Friedhof an der Rheinischen Missionskirche:

       

Omaruru (alter Friedhof):

           

Otjosondu:

         

Seeis:

         

Swakopmund Marine-Denkmal:

Denkmal für die Gefallenen des deutschen Marine-Expeditionskorps:

   

Usakos Kriegerdenkmal:

Wilhelmstal:

   

Windhoek, Kriegerdenkmal im Park:

Dem Andenken der in dem Kriege gegen den Stamm der Witbooi´s in den jahren 1893 und 94 gefallenen Helden. Es starben für Kaiser und Reich:



Prem. Lieut. Friedrich Diestel, gefallen am 02.09.1894 bei Gurus
Sec. Lieut. Rudolf von Erckert, verunglückt am 15.09.1894 auf dem Wege nach der Naukluft
Sergeant Louis Wrede, gefallen am 02.10..1893 am Rothenberge
Unteroffizier Carl Seiler, gefallen am 30.01.1894 vor der Naukluft
Unteroffizier August Schern, gefallen am 27.08.bei Uhunis
Unteroffizier Albert Seidler, gefallen am 04.09.1894 im Tsauchabthal
Reiter Walter Sakolowski, gefallen am 12.04..1893 bei Hornkranz
Reiter Gustav Bartsch, am 12.04.1893 verwundet und am 02.05.1893 seinen Wunden erlegen
Reiter Julius Meyer, gefallen am 19.05.1893 am Rothenberge
Reiter Johann Dann, am 02.10.1893 verwundet und am 04.10. seinen Wunden erlegen
Reiter Eduard Skolik, gefallen am 30.01.1894 vor der Naukluft
Reiter Wilhelm Hölscher, gefallen am 30.01.1894 vor der Naukluft
Reiter Richard Kramarz, gefallen am 31.01.1894 vor der Naukluft
Reiter Adolf Bock, gefallen am 27.08.1894 in der Naukluft
Reiter August Bartsch, gefallen am 27.08.1894 in der Naukluft
Reiter Friedrich Rocher, gefallen am 27.08.1894 in der Naukluft
Reiter Heinrich Görcke, gefallen am 02.09.1894 bei Gurus
Reiter Heinrich Pinske, gefallen am 02.09.1894 bei Gurus
Reiter Carl Eckhardt, gefallen am 02.09.1894 bei Gurus
Reiter Georg Frei, gefallen am 02.09.1894 bei Gurus
Reiter August Höltermann, gefallen am 03.09.1894 bei Gurus
Reiter Paul Kluth, am 27.08.1894 verwundet und am 06.09.1894 seinen Wunden erlegen
Reiter Carl Lange, gefallen am 12.09.1894 bei Gams
Reiter Hans Fleischer, gefallen am 12.09.1894 bei Gams
Reiter Otto Pohland, verunglückt am 15.09.1894 auf dem Wege nach der Naukluft
Reiter Melchior Börtz, verunglückt am 15.09.1894 auf dem Wege nach der Naukluft

Die Bastards:

Albert Mouton, gefallen am 20.01.1894 bei Nomtsas; Gerd Orlam, verwundet am 31.01.1894 vor der Naukluft und am 18.09.1894 seinen Wunden erlegen; Johannes Diergardt, gefallen am 27.08.1894 bei Uhunis; Hendrik van Wyk, gefallen am 27.08.1894 bei Uhunis; Joseph Vries, gefalle am 02.09.1894 bei Gurus

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